Herford, 12. Dezember 2019

Praxisbezug ist wichtig

, Westfalen-Blatt

Erich-Gutenberg-Gesellschaft prämiert zwei Uni-Arbeiten

Herford (wst). Nachdem die Erich-Gutenberg-Gesellschaft Herford bereits Experten und Praktiker zu ihrem diesjährigen Schwerpunktthema, der Flexibilisierung des Arbeitsmarktes, hat zu Wort kommen lassen, reichte sie bei ihrem traditionellen Sommertreffen in den Räumen der Sparkasse Herford den Stab weiter an den wissenschaftlichen Nachwuchs.

Dort stellten Laura Vollmer und Maren Schrötgens den Anwesenden ihre von der Erich-Gutenberg-Gesellschaft prämierten Abschlussarbeiten vor. "Unser Treffen ist ein ganz besonderes Ereignis", stellte zuvor der Vorsitzende
Michael Heldkamp fest, als er die zahlreich erschienenen Gäste begrüßte. "Wir kehren zu den Wurzeln der Gesellschaft zurück, nämlich die Förderung von Erziehung, Bildung und Wissenschaft. Und wir schlagen eine Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, was schon ein großes Anliegen von Erich Gutenberg war."

Kriterien für die Auszeichnungen der Masterarbeit von Laura Vollmer (Universität Bielefeld) und der Bachelorarbeit von Maren Schrötgens (Fachhochschule Bielefeld) waren Praxisbezug und die erfolgreiche Zusammenarbeit mit
einem in Ostwestfalen-Lippe ansässigen Unternehmen. So hatte Laura Vollmer am Beispiel der Firma Claas Industrietechnik in Paderborn untersucht, welche Faktoren für Umsatzschwankungen verantwortlich sind und wie
das Unternehmen erfolgreich darauf reagieren könne. Thema der Bachelorarbeit von Maren Schrötgens war der Karriere-Rückbau, also der Übergang von einer Vollzeitbeschäftigung in den Ruhestand. Zu diesem Zweck hatte sie zahlreiche Interviews mit leitenden Mitarbeitern der Firma Brasseler, einem führenden Hersteller von Dentalinstrumenten mit Sitz in Lemgo, geführt und analysiert.



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