Herford, 24. August 2017

Profiteur der EU

, Herforder Kreisblatt

Erich-Gutenberg-Gesellschaft zeichnet Absolventen aus

Herford{Bünde (HK/wst). Europa - das ist das Thema, das sowohl die Erich-Gutenberg-Gesellschaft (EGG) als auch das Erich-Gutenberg-Berufskolleg beschäftigt. Die EGG hat ihr diesjähriges Leitthema unter den Titel »Europa - quo vadis?« gestellt.

Das Bünder Berufskolleg ist seit November 2015 als Europa-Schule zertifiziert und bietet seinen Schüler eine Vielzahl entsprechender Kurse und Projekte an. Gelegenheit zum Austausch über Europa und andere Themen bot jetzt das Sommertreffen der EEG, das im Erich-Gutenberg-Berufskolleg stattfand. Beim Sommertreffen zeichnete der EEG-Vorstand auch Sina Gläser (Universität Bielefeld) für ihre Masterarbeit und Michael Specht (Fachhochschule Bielefeld) für seine Bachelorarbeit aus.

Bei der Besprechung des diesjährigen Leitthemas im Sommer 2015 sei das aktuelle europäische Tohuwabohu niemanden im Vorstand bewusst gewesen, eröffnete Prof. Hermann Jahnke das Sommertreffen. »Seitdem beschäftigen die Flüchtlinge, die Staaten der Visegrád-Gruppe und der Brexit Europa. Aber Deutschland ist dabei wesentlich ruhiger wie beispielsweise Griechenland, Italien oder Großbritannien«, so der stellvertretende EGO-Vorsitzende. »Deutschland ist der größte Gewinner der Osterweiterung, der Union und Profiteur des europäischen Binnenmarktes.«

Vom Binnenmarkt profitieren auch die Nobilia Werke in Verl die 42 Prozent ihrer Küchen in Europa verkaufen. Wie das Unternehmen Auftragseingang und Produktion besser aufeinander abstimmen kann, damit hatte sich Sina Gläser in ihrer Masterarbeit auseinandergesetzt.

Michael Specht hatte in seiner Bachelorarbeit am Beispiel der Simonswerk GmbH den elektronischen Rechnungsversand (E-Invoicing) mit dem postalischen Versand verglichen.



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